Friedenshände
Hallo !
heute ist der Himmel weit und wolkenlos. Ich schaue den Vögeln zu, ein sanfter Wind bewegt die Wipfel der Bäume. Im Garten höre ich das Summen der Insekten an den Blüten der blühenden Bäume und Sträucher. Der Löwenzahn leuchtet. Trotz der Morgenkühle breitet sich ein sehr feiner Duft aus.
Ich lächle und fühle mich verbunden.
Ich stehe im kraftvollen Grün dieses Frühlings und atme.
Alles um mich, in mir atmet und lebt. So verbunden fühle ich Frieden an diesem Morgen.

An anderen Orten der Welt, in den Herzen anderer Menschen ist es anders.

Allein dieser Gedanke verändert meinen friedlichen Zustand und lässt erst Beklemmung, dann Mitgefühl und Traurigkeit aufkommen.
Sofort erscheinen Bilder, Wortfetzen, Überschriften, Personen auf meiner inneren Leinwand.

Ich atme achtsam weiter und tiefer. Atme dieses Trübe, Schwere aus, ganz bewusst.
Ich öffne den Herzraum, richte mich auf, verbinde mich mit Himmel und Erde.

Lasse klare, unbelastete Energie in mich einströmen und verbinde mich mit dieser Kraft.

Und ich atme nicht nur für mich selbst und meine eigene Regulierung.
Ich atme mein Mitgefühl zu allen Lebewesen, die lichtvolle Friedensmomente gerade nicht erfahren können.
Ich verbinde mich atmend mit ihnen.

Aus dieser Aufrichtung und inneren Klärung – die nur ein paar Atemzüge dauert – gelange ich zurück in die Ausgleichung. Und spüre, wie eine innere Kraft daraus entsteht.

Eine Kraft, die mich hält und stärkt. Und eine Kraft, die Verbundenheit wachsen lässt. So wie die Pflanzen im Frühling wachsen – erst noch zart und fein, verletzlich, dann kraftvoll und aufgerichtet: in leuchtender Präsenz – so wächst diese Verbundenheit in mir und geht plötzlich weit über diesen „Morgenmoment“ in meinem Garten hinaus.
Tränen der Rührung steigen in mir auf, mein Herz wird weit.

Diese Kraft in mir kann in jedem Moment ihre Präsenz entfalten, in dem ich mich atmend erneut – und immer wieder, immer wieder – verbinde.

So entsteht meine ganz persönliche Praxis des Friedens.
Verbundenheit entstehen zu lassen ist ein stilles Tun.
Und es ist möglich: jeden Tag, und wann immer es benötigt wird.

Wie gelingt es Dir, Frieden im eigenen Inneren zu nähren und in die Welt zu tragen?

Vielleicht magst Du Deine Friedensaktivitäten darüber hinaus handelnd, gestaltend zum Ausdruck bringen?

Dafür teile ich noch eine Kunst-Aktion von Annabelle Wimmer-Bakic mit Dir.


„Hand in Hand für den Frieden“


Sie erstellt einen Friedensquilt aus vielen (unseren) Händen.
Dafür kannst Du ein helles oder weißes Stück Stoff verwenden.
Umrande Deine Hand mit einem Stift und schneide die Stoffhand danach aus.
Beschrifte sie mit einem Wort, Deinem Anliegen oder einem Impuls – fertig.
Deine Hand kannst Du dann an Annabelle schicken, sie wird den Quilt herstellen.

Vielleicht hast Du Lust, Dich spontan zu beteiligen.
Auf Instagram kannst Du den Aufruf sehen.
Hier der Link:

https://www.instagram.com/reel/DV9DPXsjV6M/?l=1

Die Aktion geht noch bis Ende des Monats, Einsendeschluss für Deine Hand aus Stoff ist der 30.04.2026.

Achtung: bitte verwende folgende Adresse für die Einsendung:

Annabelle Wimmer-Bakic
Kronstadter Str. 4
81677 München

Wenn Du in meiner Nähe wohnst, kannst Du die Hand auch bis zum 27.04.2026 bei mir abgeben (in den Briefkasten werfen) und ich sende sie dann alle zusammen zu ihr.

Im Qigong kennen wir die sogenannten Laogong-Punkte in der Handmitte, in den Innenflächen der Hände.
Sie werden auch „Menschenpforte“ oder „Handherzen“ genannt.
Hand in Hand berühren sich diese Energiepforten und verbinden sich, so dass Qi fließen kann.
So kann jede friedvolle Hand, die wir einander reichen, heilsam wirken.

Von Herz zu Herz, Hand in Hand:
Danke, dass wir gemeinsam diesen friedvollen Weg gehen.

Möge jede friedvolle Absicht, jede Handlung, jeder Atemzug an die Orte gelangen, an denen sie benötigt werden.
Von Herzen:
Sabine
stilles qigong | tian ai qigong
Sabine Jakob
Hermann-Löns-Str. 12b
30952 Ronnenberg
Tel.: 05108 – 876 94 57
E-Mail: sabine@qigong-stille.de
www.qigong-stille.de
Email Marketing Powered by MailPoet